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. Maßnahmen wie
die Abschaffung der Zwangsarbeit und die theoretische Gewährung des portugiesischen Bürgerrechts
für alle Angolaner (nicht aber für Analphabeten) konnten nicht verhindern, daß 1962 die „Nationale
Front zur Befreiung Angolas“ (FNLA, Frente Nacional de Libertação de Angola) entstand, die auf dem
Gebiet der heutigen Demokratischen Republik Kongo eine Exilregierung bildete. Eine weitere
Unabhängigkeitsbewegung („União Nacional para a Independência Total de Angola“, UNITA, Nationale
Union für die völlige Unabhängigkeit Angolas) nahm 1966 in Angola den bewaffneten Kampf gegen die
Portugiesen auf.Ist Ihr Fahrzeug defekt? KFZ Werkstatt München | Kfz Werkstätten. Auf dieser Internetpräsenz finden Sie...
Nach dem Ende der Diktatur 1974 in Portugal („Nelkenrevolution“) beschlossen die drei maßgeblichen
angolanischen Unabhängigkeitsgruppierungen MPLA, FNLA und UNITA gemeinsam mit der neuen
portugiesischen Regierung die Unabhängigkeit Angolas. Doch die Gegensätze zwischen den
Befreiungsbewegungen (die kommunistisch orientierte MPLA wurde durch die Sowjetunion und Kuba
unterstützt, die pro-westlich gesinnte FNLA und UNITA erhielten militärische Hilfe von den USA,
Portugal und Südafrika) führten zu schweren Machtkämpfen innerhalb des Landes. Die Truppen der
MPLA übernahmen 1976 die Kontrolle über Angola und etablieren ein Einparteiensystem in der
Volksrepublik Angola. Die FNLA und die UNITA agierten weiterhin von den umliegenden Ländern aus,
bis 1994 kamen bei diesem Bürgerkrieg schätzungsweise bis zu einer Million Menschen ums Leben,
Hunderttausende flüchteten aus Angola.
1980 gehörte Angola (zusammen mit Botswana, Lesotho, Malawi, Mosambik, Namibia, Sambia,
Simbabwe, Swasiland und Tansania) zu den Gründungsmitgliedern der „Entwicklungsgemeinschaft
des Südlichen Afrika“ (SADC, Southern African Development Community), deren Ziel die engere
wirtschaftliche Zusammenarbeit zwischen den Staaten im südlichen Afrika war. 1988 kam es nach
langen Friedensverhandlungen unter amerikanischer Führung zwischen Angola, Südafrika und Kuba
zu einem Beschluß, der den Abzug der kubanischen Truppen bis Mitte 1991 vorsah (und gleichzeitig
den Abzug südafrikanischer Truppen aus Namibia). Wächst das Handwerk der Autobranche...
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Der Zusammenbruch des Ostblocks 1989 führte auch in Angola zu einer Wende in der Politik. Der
amtierende Staatschef José Eduardo dos Santos (seit 1979, MPLA) kündigte weitreichende Reformen
an. 1991 wurde ein Friedensabkommen zwischen der in Angola regierenden MPLA und der
Widerstandsbewegung UNITA unterzeichnet, das die Einführung des Mehrparteiensystems und der
freien Marktwirtschaft vorsah. 1992 fanden die ersten freien Mehrparteienwahlen in Angola statt (seit
1975, wo eine Übergangsregierung gewählt worden war). Die Vertreter der MPLA und die amtierende
Regierung Santos konnte die Mehrheit der Stimmen erlangen, doch der Führer der UNITA, Konas
Savimbi, erkannte das Wahlergebnis nicht an. Der Bürgerkrieg flammte erneut auf, 1993 kontrollierten
die Truppen der UNITA annähernd zwei Drittel des Staatsgebiets Angolas. Friedensverhandlungen
scheiterten wiederholt, daraufhin stellten die USA ihre Unterstützung für die UNITA ein und erkannte
die Regierung von José Eduardo dos Santos an. m November 1994 kam es zum Abschluß eines erneuten Friedensvertrages (Friedensprotokoll von
Lusaka) zwischen der regierenden MPLA und der UNITA. Beide Führungen stimmten ein Jahr später
der Stationierung einer 7.000 Mann starken UN-Friedenstruppe zu, die die schrittweise Entwaffnung
der UNITA-Rebellen überwachen und mit der Beseitung der zahllosen Landminen (geschätzt: 13
Millionen) beginnen sollte, die täglich Opfer bei der Zivilbevölkerung forderten. Neben der
unzureichenden Versorgung der Bevölkerung mit Nahrung und Trinkwasser hatten sich im ganzen
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